Eine schöne Küstenstraße ist nicht automatisch eine entspannte Fahrt. Breite, Verkehr, Parken und Blickrichtung entscheiden darüber, ob aus der Kulisse ein guter Reisetag wird.
Amalfitana: spektakulär, aber anspruchsvoll
Die SS163 verbindet Orte der Amalfiküste in engen Kurven hoch über dem Meer. In starkem Verkehr ist ein Bus- oder Fährtag oft schöner. Wer selbst fährt, plant kurze Etappen und einen festen Parkplatz.
West-Sardinien: Raum und Weite
Zwischen Alghero und Bosa öffnet sich eine wildere Küstenlandschaft. Wenige, bewusst gewählte Stopps und ausreichend Wasser sind wichtiger als eine lange Liste von Buchten.
Salento und Ostsizilien
Die Küsten bei Otranto sowie zwischen Syrakus und dem Val di Noto lassen sich gut mit Städten verbinden. Im Hochsommer werden frühe Fahrten und schattige Mittagsstopps zum Qualitätsfaktor.
Ligurien ohne Parkstress
An der ligurischen Küste ist die Bahn häufig die bessere Panorama-Strategie. Wer fährt, sollte ein Hotel mit bestätigtem Parkplatz wählen und die Cinque Terre selbst per Zug erkunden.